Unser Ort

 

Die Dörfer Erfweiler und Ehlingen haben sich ursprünglich getrennt gebildet. Die erste urkundliche Erwähnung von Erfweiler ist 1223, die von Ehlingen 1383.

 

Der Ursprung der beiden Dörfer liegt vermutlich in der Zeit der merowingisch-fränkischen Landnahme vom 5. bis 8. Jahrhundert.

 

Archäologische Ausgrabungen in der Flur im Reizacker und an der Kirche weisen eine Römische Besiedlung in der Zeit zwischen 98 bis 402 n. Chr. nach.

 

Seit dem 15. Jahrhundert bilden Erfweiler und Ehlingen „einen Bann und eine Gemeinde“. Das räumliche Zusammenwachsen erfolgte erst ab 1850, als die Hauptstraße (die heutige Rubenheimer Straße/L 231) bebaut wurde und aus den beiden Haufendörfern ein Straßendorf wurde.

 

Erfweiler-Ehlingen ist mit seiner Landschaft, in einen Ausläufer des lothringischen Hochplateaus mit unterem, mittlerem und oberen Muschelkalk eingebettet.

 

Die Zukunft unseres Ortes sieht mittlerweile leider düster aus.

Seit der Saar-Pfalz-Kreis im Jahr 2011 einem Unternehmer die Genehmigung erteilt hat, den Kalksteinbruch in Rubenheim (Hanickel) als Tagebau zu betreiben, um in den nächsten Jahren 600.000 m³ Kalkgestein abzubauen, stehen die Anwohner der Rubenheimer Straße täglich vor der gleichen Misere. Zahlreiche 30- und 40-Tonner Schwerlast-LKW und Muldenkipper prägen das Straßenbild von den frühen Morgenstunden an bis zum Abend.

 

Nun plant der Steinbruchbetreiber sogar eine Erweiterung und beabsichtigt, die Abbaumenge auf 2,4 Millionen Kubikmeter zu erhöhen.


Wenn die Genehmigung zur Erweiterung des Kalksteinbruch/Tagebau tatsächlich erteilt wird, wie wird unser „Golddorf“ Erfweiler-Ehlingen dann in 10 / 15 oder 20 Jahren aussehen?

 

Seit der Genehmigung durch den Saar-Pfalz-Kreis und der Inbetriebnahme des Kalksteinbruchs/Tagebau am Hanickel in Rubenheim ist der Schwerlastverkehr durch Erfweiler-Ehlingen extrem gestiegen.

 

Täglich durchfahren 30- und 40-Tonner-Schwerlast-LKW und Mulden-Kipper mit Schüttgut unseren Ort in mehr oder weniger regelmäßigem Turnus.

 

Der Steinbruchbetreiber hat im Jahr 2011 die Genehmigung erhalten, den Kalksteinbruch als Tagebau zu betreiben, um in den nächsten Jahren 600.000 m³ Kalkgestein abzubauen.

 

Die Abbaudauer ist unbegrenzt (der Betreiber gibt dafür mindestens 7 Jahre an).

 

Das bedeutet: Mindestens 50.000 LKW Fahrten (Fünfzigtausend) mit Schwerlast-LKW.

 

Nun möchte das Unternehmen die Abbaumenge um weitere 1.800.000 (1,8 Millionen) Kubikmeter erweitern und hat bereits einen Genehmigungsantrag gestellt.

 

Es geht also insgesamt um den Abbau von 2.400.000 (2,4 Millionen) Kubikmeter Kalkgestein auf einer Fläche von 400.000 qm (~56 Fußballfelder) über einen unbegrenzten Zeitraum.

 

Der Betreiber gibt dafür mindestens 25 Jahre an.

 

Der Krater soll teilweise mit Fremdmaterial verfüllt werden.

 

Mit Verfüllung werden dazu mindestens 200.000 LKW Fahrten auf öffentlichen Straßen durch die umliegenden Dörfer notwendig sein. (1 LKW = ca. 25 Kubikmeter Schüttgut).

 

Wenn die Genehmigung zur Erweiterung erteilt wird, dann werden wir mindestens 25 Jahre mit dem Schwerlastverkehr zu kämpfen haben.

 

Dagegen wenden wir uns und fordern unsere verantwortlichen Behörden und Politiker auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Bürgerinnen und Bürger vor den Gefahren des Schwerlastverkehrs zu schützen.

 

Wir fordern außerdem: Ein ganz klares „ N e i n “ unserer verantwortlichen Politiker zur Erweiterung des Abbaus im Steinbruch/Tagebau Rubenheim über die bereits genehmigte Fläche hinaus!

Sprüche und Zitate

Wenn irgendwo zwischen zwei Mächten ein noch so harmlos aussehender Pakt geschlossen wird, muss man sich sofort fragen, wer hier umgebracht werden soll.

 

Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck

(1815 - 1898), preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

In der Politik brauchen wir wirklich Männer mit Wissen, Erfahrung und auch noch genug Charakter, um Versuchungen zu widerstehen.

 

Calvin Coolidge

(1872 - 1933), US-amerikanischer republikanischer Politiker, 30. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

 

Es gibt zwei Arten von Menschen:

Solche, die Bananenschalen auf den Boden werfen,

und solche, die sie aufheben.

 

NN

 
Wer sein Recht nicht wahret, gibt es auf.
 

Ernst Raupach

Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

 

Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck

(1815 - 1898), preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler